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Zweitveröffentlichungsrecht

Laut § 38 des deutschen Urheberrechtsgesetzes dürfen Urheber*innen wissenschaftliche Beiträge, die im Rahmen einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschung entstanden und in einem periodisch erscheinendem Werk veröffentlicht wurden, zweitveröffentlichen. Das bedeutet, dass die akzeptierte Manuskriptversion, also der Version nach Durchlaufen des Qualitätsprüfungsprozesses aber noch vor Übertragung ins Verlagslayout, zu nicht gewerblichen Zwecken nach einer Sperrfrist von 12 Monaten öffentlich zugänglich gemacht werden darf. Es besteht keine Zweitveröffentlichungs­pflicht. Entscheidet sich der/die Urheber*in für eine Zweitveröffentlichung, muss er/sie dazu die Quelle der Erstveröffentlichung angeben. Eine Zweitveröffentlichung in einem Repositorium ist also in diesen Fällen rechtlich möglich.