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Double Dipping

Von Double Dipping wird gesprochen, wenn Verlage für Zeitschriften, deren Zugang sie bereits im Abonnement verkaufen, zusätzlich hohe Gebühren dafür verlangen, dass Autor*innen einzelne Artikel im Sinne von Open Access frei zugänglich machen können. Der Verlag verdient hier also zweimal: durch Zeit­schriften-Abonnements (Subskriptionen) und die zusätzlichen Open-Access-Ge­bühren. Hier spricht man auch von hybridem Open Access, bei dem im Gegen­satz zu "echtem" Open Access nicht die gesamte Zeitschrift frei zugänglich ist, sondern nur einzelne Artikel "freigekauft" werden.