Springe direkt zu Inhalt

Wie vermeide ich Predatory Journals?

Im Zuge der Open-Access-Transformation von wissenschaftlichen Zeitschriften, insbesondere bei der Umstellung des Geschäfts- und Finanzierungsmodells von der Subkription durch Bibliotheken zu Publikationsgebühren (APC - Article Processing Charges) für Autor*innen  hat sich das Phänomen des Predatory Publishing herausgebildet. Damit ist die Praxis von Zeitschriftenverlagen mit betrügerischen Absichten gemeint, bei der Publikationsgebühren ohne gerechtfertigte Gegenleistungen und ohne Qualitätssicherung der Veröffentlichungen erschlichen werden.

Daher sollten Sie die Vertrauenswürdigkeit einer Open-Access-Zeitschrift anhand folgender Kriterien prüfen:

  • Ist die Zeitschrift bzw. das Editorial Board in Ihrer Fachcommunity bekannt?
  • Können Sie den Verlag einfach identifizieren und kontaktieren?
  • Macht die Zeitschrift klare Angaben zu ihrem Begutachtungsverfahren?
  • Werden die Artikel in für Sie relevanten Datenbanken indiziert?
  • Sind die anfallenden Kosten transparent dargelegt?
  • Ist der Verlag Mitglied einer anerkannten Initiative?
    • COPE - Committee on Publication Ethics
    • DOAJ - Directory of Open Access Journals
    • OASPA - Open Access Scholarly Publishers’ Association
    • AJOL - African Journals Online
    • INASP (für Zeitschriften in Bangladesch, Nepal, Sri Lanka, Mittelamerika und Mongolei)