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Wie finanziere ich ein Open Access Buch?

  • Viele wissenschaftliche Einrichtungen haben Open-Access-Publikationsfonds für Bücher eingerichtet. Die Fonds unterstützen die Autor:innen dabei, die von den Verlagen in Rechnung gestellten BPCs zu finanzieren. Solche Fonds betreiben z. B. die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Technische Universität Berlin. Bitte informieren Sie sich über die Förderbedingungen Ihrer Einrichtung.
  • Damit die Förderung aus diesen Fonds in Anspruch genommen werden kann, muss der Verlag eine  transparente Kalkulation vorlegen, aus der der Anteil der Open-Access-indizierten Kosten deutlich ersichtlich ist.
  • Nutzen Sie die Förderprogramme von Stiftungen, Forschungsfördernden und Fachgesellschaften.
  • Bibliotheken versuchen, auch alternative Finanzierungsmodelle für BPCs zu finden. Sie beteiligen sich an Crowdfunding-Modellen und schließen in einigen Fällen institutionelle Mitgliedschaften ab. Gehören publizierende Autor*innen einer Einrichtung an, die eine institutionelle Mitgliedschaft bei einem Open-Access-Verlag pflegt, übernimmt diese die Publikationskosten ganz oder teilweise.
  • Manche Verlage bieten Rabatte für Nachwuchswissenschaftler*innen an. Fragen Sie danach!
  • Wissenschaftseigene, nichtkommerzielle Verlage erheben in der Regel keine BPCs, sondern stellen den Angehörigen ihrer Einrichtungen ein breites Spektrum an Basisdienstleistungen kostenfrei zur Verfügung. Bestimmte Zusatzdienstleistungen werden in Rechnung gestellt. Dort können dann wieder die oben erwähnten Publikationsfonds greifen.

Die Datenbank OAPEN hat eine Liste möglicher Förderquellen für die Finanzierung von Open-Access-Büchern veröffentlicht.