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Publikationsform "Schriftenreihe"

Charakteristik

Die häufigste Publikationsform für wissenschaftliche Beiträge ist der Zeitschriftenartikel. Zeitschriften sind Periodika bzw. fortlaufende Sammelwerke. Fortlaufend meint dabei eine Ressource, die in aufeinanderfolgenden Teilen erscheint, eine Zählung aufweist und kein vorherbestimmtes Ende hat. Sammelwerk meint dagegen, dass Beiträge von unterschiedlichen Autor*innen enthalten sind. Von anderen fortlaufenden Sammelwerken wie Zeitungen oder Schriftenreihen unterscheiden sich Zeitschriften durch die Häufigkeit des Erscheinens, den Umfang der Beiträge sowie die heftete oder broschierte Form, an der sich meist auch elektronische Zeitschriften orientieren. Wissenschaftliche Zeitschriften weisen in der Regel einen fachlichen bzw. thematischen Fokus aus und sind in unterschiedliche Rubkriken der Beiträge eingeteilt wie Editorial, Artikel, Rezension, Konferenzbericht oder Interview. Die Besonderheit des Zeitschriftenartikels besteht typischerweise darin, dass er vor der Veröffentlichung einen Begutachtungsprozess durchläuft.

Wissenschaftliche Zeitschriften etablieren sich seit dem 17. Jahrhundert und habe sich thematisch stark ausdifferenziert.